Sunday, October 5. 2008
Reichlich dämliche Überschrift für nen kurzen Urlaubsbericht? Vielleicht auch nicht.  Jetzt sitz ich hier wieder im kalten verregneten Deutschland und frag mich, wie ich auf die Idee kam, eine Woche Urlaub würde reichen... Wo war ich überhaupt? Hier:
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Sunday, June 29. 2008
Hinweis: Der Artikel ist zurückdatiert zu dem Tag, als ich die Tour gefahren bin.
Ein gutes Fahrrad macht Lust auf längere Benutzung. Und die findet auch statt. Also werd ich hier mal kleinere und größere Strecken festhalten, die vielleicht einer mal nachfahren will. Derzeit sind die benutzten Straßen teilweise noch recht groß, die kleinen Nebenstraßen muss ich erst noch erschließen.Grundsätzlich finde ich Strecken östlich von Düsseldorf interessanter, da dort hin und wieder mal ein Berg(chen) auftaucht und diese sportlich reizvoller sind als immer nur im Flachen auf Tempo zu fahren. Diesmal ging es an die Große Dhünntalsperre, im Bergischen Land gelegen. Die Idee dafür kam mir beim Durchblättern des aktuellen ADFC-Magazins "Rad am Rhein", da dort eine ähnliche Tour am 20.7. stattfinden wird. Aber weil meine Ansprüche an Reisegeschwindigkeit und "Ausführung" der Tour wohl doch etwas abweichen, bin ich sie dann doch lieber allein gefahren.
Continue reading "Sonntagsradeln (1)"
Wednesday, June 4. 2008
Wieder mal ein Fall von typisch sebastianischer Selbstüberschätzung gepaart mit Unterschätzen der äußeren Umstände.
Bike24.net hatte sich mal wieder beeilt mit der Lieferung, also konnte ich mein neues Rad noch mit den fehlenden Teilen ausstatten. Fahrradcomputer inklusive Trittfrequenzmesser und eine Satteltasche für Handy, Kleingeld, einen Ersatzschlauch und Werkzeug waren recht schnell montiert, also gings gg. 19:30 zu einer "kleinen Feierabendrunde" nochmal Richtung Süden.
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Sunday, June 1. 2008
...oder auch: Endlich wieder zwei Räder unterm Hintern. Aber langsam. Was wollte ich gestern in Bonn? Wie ja bekannt ist, suche ich seit ein paar Wochen wieder ein Fahrrad. Und da ist im Rheinland der H&S Bike-Discount eine ganz gute Adresse. Die haben eine Hausmarke, RADON, und produzieren recht hochwertige Fahrräder. Und die gibts dann wegen fehlendem Fachhändlernetz zu quasi unschlagbaren Preisen. (Nebenbei führen die da aber auch z.B. noch CUBE, falls jemand nen bekannteren Namen am Rad stehen haben möchte.) Als Bonus jedoch hatten die Jungs da auch gerade noch 20jähriges Firmenjubiläum. Und da gabs nochmal satt Prozente auf alles, was vorrätig war. Also musste ich da hin - und hab mich auf dem Parkplatz gleich zuhause gefühlt. 
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Sunday, May 4. 2008
 Marathon-Tag, eine Dokumentation in Stichpunkten: Wecker 6:45, irgendwie muss man ja die "mind. 2h vorm Lauf frühstücken einhalten können" ... ich kann mich nicht erinnern, wann ich schon mal Spaghetti gefrühstückt habe ... Bahn 8:24 Uhr rausgesucht, die 8:37 in der Altstadt sein sollte ... Bahn kommt 8:34, fährt Umleitung über Hauptbahnhof, dort Anschluss mit U-Bahn ... Ankunft Altstadt ca. 9:10 ... beim Fertigmachen bemerkt, dass da kein Chip am Schuh ist, erste Panik ... Geld geschnappt, Rucksack abgegeben, auf zum "Trouble Desk" ... ca. 1km Joggen, 9:22 Ankunft im Trouble Desk, "Ich brauch nen Chip!" ... kurz Hektik, dann Leih-Chip eingeschnürt ... 9:27 wieder draußen, auf zum Start ... 9:32, es geht los ... Beine fühlen sich gut an, die ersten Kilometer alle im Wohlfühltempo von 5:20 min ... Laufzeit 0:59, die 11km-Marke passiert ... Laufzeit 1:59, die 22km-Marke passiert, immer noch alles im grünen Bereich, man quatscht so mit seinen Mitläufern ... Laufzeit 2:46, 30km geschafft ... es fängt an zu krampfen im Innenschenkel rechts ... immer mal anhalten, den Krampf rausdrücken, aber nicht zu stark, dann krampft es außen ... 3h vorbei, noch ca. 10km Rest, das muss doch reichen ... jetzt links im gleichen Bereich auch leichte Krämpfe ... km 37, 3:32 vorbei, ich werd merklich langsamer, der 4:00-Tempoläufer ist auch schon vorbei ... autsch, jetzt will auch noch die Rückseite meines linken Oberschenkels krampfen ... noch 1km und 3:54 vorbei, es wird doch enger als ich gedacht habe ... es geht an den Rhein runter, auf die Zielgerade ... nochmal leicht anziehen, keinen echten Schlussspurt ... 42km, bis hierher hat es gehalten, aber jetzt ... der krasseste Krampf an den ich mich erinnern kann, beide Oberschenkel machen zu, ich stehe gerader als ich das im normalen Leben tun würde ... und ich krieg ihn nicht rausgedrückt ... weiterhumpeln bis ca. 50m vorm Ziel, dann nochmal leicht laufen, damit es auf dem Video nicht ganz so dämlich aussieht ... Endzeit 04:00:42 ... hmpf ... macht Platz 1268 insgesamt (von 2756) und Platz 110 (von 220) in meiner AK.
Anekdoten:
irgendwann von einem überholt worden, der auf dem Rücken geschrieben hatte: "Steuerfahndung Düsseldorf - wir sind Ihnen auf den Fersen" ... Es gibt Leute, die laufen mit Handy und lassen sich zur Motivation alle zwei Kilometer anrufen ... es gibt Leute, die laufen mit Schalke-Trikot und suchen sich dazu auch noch die Wunsch-Startnummer 1904 aus ... schönstes Ansporn-Plakat auf der Strecke: "Mach hinne - das Bier wird schal!" ... zeitgleich mit mir ist eine Ü60-Läuferin eingelaufen, sollte mir das zu denken geben? ... ich hab zumindest unserer Firmenstaffel noch 25 Minuten abgenommen
Saturday, April 5. 2008
30km am Rhein entlang. Davon 25km im Regen, 10km im Gegenwind, und die letzten 5km zum "Trocknen" dann bei auflockerndem Himmel. War das eine Vorbereitung für den Marathon in vier Wochen? Nach bestem Laufwetter zu den letzten beiden Metro-Group-Marathons befürchte ich ja dieses Jahr einen Regentag... Aber so langsam könnte Petrus mal ein Einsehen mit mir haben. Ich würde gern die Spinnenbeinhose ablegen und auf kurze Kleidung umsteigen.
Monday, September 10. 2007
Noch mehr solche Spiele der deutschen Basketball-Nationalmannschaft und ich erblinde. Das war das Schlechteste, was ich von einer Profi-Mannschaft seit langem gesehen habe. Da quäl ich mich schon, indem ich DSF nur via Zattoo schauen kann (scheinbar guckt niemand parallel auch DSF, so dass mir die Peers fehlen), und dann muss ich auch noch so ein ideenloses Gedaddel sehen... Dann doch lieber das nächste Mal bissl länger Training, da tut man sich wenigstens noch was Gutes... 
Sunday, June 24. 2007
Mal ehrlich: Muss man denn wirklich erst nach Süd-Düsseldorf Köln fahren, um eine Live-Übertragung des Basketball-Bundesliga-Finales schauen zu können? Gestern war ich dafür auf jeden Fall im Joe Champs in Köln. Gibt es denn in Düsseldorf wirklich so wenig Interesse am schönsten Mannschaftssport der Welt? Oder an US-Sports generell? Wie gern würde ich hin und wieder mal das Sonntagsspiel der NBA schauen gehen. Mit Rhein Fire ist hier auch ein Football-Team der NFL Europe ansässig. In die LTU-Arena pilgern teilweise bis zu 30.000 Anhänger, um die Heimspiele zu verfolgen. Da gibt es doch bestimmt auch Bedarf, andere Footballspiele anzuschauen. Auch die Düsseldorfer EG mischt jedes Jahr wieder oben in der Eishockey-Bundsliga mit. In Düsseldorf ist anscheinend niemand dem Fußball gewachsen. Die Fortuna kickt zwar schon seit Jahren an der Grenze zur Bedeutungslosigkeit, aber bei "Topspielen" finden sich trotzdem noch über 20.000 Verwirrte Zuschauer im Stadion ein. Gibt es wirklich keinen Bedarf? Oder nur kein Angebot? Bei einem solch ausgehfreudigem Publikum wie in Düsseldorf müsste eine solche Kneipe - wahrscheinlich dann einfach als American Restaurant - doch laufen. Solche gibt es ja eigentlich auch schon. Das Louisiana mitten in der Altstadt ist an sich die Kneipe, wo ich American Sports vermuten würde. Aber bei einem Anruf letzten Sonntag Mittag konnte mir niemand beantworten, ob denn Basketball gezeigt wird oder nicht. Traurig, traurig.
Thursday, June 21. 2007
Heute stand das zweite Finalspiel der Basketball-Bundesliga an, Artland Dragons vs. Brose Baskets Bamberg, und ich habe wieder keine Begleitung für eine Sportbar gefunden (ganz abgesehen davon, dass es wahrscheinlich wieder schwer geworden wäre, eine Premiere-Bar zu finden, die uns das Spiel auf den Schirm bringt). Ich wollte das aber sehen. Also was tun? Mein Bruder erzählte mir von Internet-TV auf Premiere. Also probieren wir das mal aus.
Los gehts. Systemvoraussetzungen: DRM und Windows Media Player. Uff! Was ist jetzt stärker? Die Abneigung gegen Windows oder das Bedürfnis, das Spiel zu sehen? Das Spiel gewinnt.
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Friday, June 15. 2007
Was für ein Spiel. Das muss erstmal noch ein wenig nachwirken. RheinEnergie Köln stand im Halbfinale um die Meisterschaft der Basketball-Bundesliga. Gegner war der Achtplatzierte, die Artland Dragons aus Quakenbrück. Diese hatten ja schon im Viertelfinale den Topfavoriten Alba Berlin glatt 3:0 geschlagen. Nun stand es nach vier Spielen 2:2, das fünfte Aufeinandertreffen musste die Entscheidung bringen.
Aber beginnen wir von vorn.
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