Entries tagged as schmerzen
Sunday, November 16. 2008
Das Fernsehprogramm gestern war ja mal wieder sooo schlecht. Man konnte sich BMX-fahrende oder "An Angel" trällernde Kinder auf RTL anschauen, man konnte Tony Marshall im ersten erleben, im Zweiten nen Krimi, bei Sat.1 einen Märchenfilm, der ins Nachmittagsprogramm gehört hätte, oder man konnte sich noch 10m unter den absoluten Niveau-Nullpunkt bewegen und bei ProSieben einschalten. Da war wieder mal der Urinkellner Uri Geller am Werk und wollte Kontakt mit Außerirdischen aufnehmen. "Alles kann passieren, dieses Experiment ist so spannend!"
Continue reading "Gibt es noch intelligentes Leben bei ProSieben?"
Saturday, April 5. 2008
Letztens wollte ich eine Fahrt nach Rostock und zurück mit der Bahn buchen. Für die Hinfahrt war ein Sparpreis von 59€ verfügbar, die Rückfahrt gabs für 49€. Als es dann ans Buchen ging, bot mir die Bahn doch nach der Hinfahrt an, ich solle gleich die Rückfahrt mitbuchen und könne sooooo viel sparen. Gerne doch. Also hab ich die Rückfahrt ausgewählt, und dann kam der Super-Duper-Sparpreis: 118€! Gut, dass wir drüber gesprochen haben. So musste mir die Bahn dann doch zwei Briefe schicken...
Sunday, November 25. 2007
Auf Spiegel Online bin ich gerade über diesen Artikel gestolpert, in dem steht: Vor zwei Wochen hat der Bundestag die sogenannte
Vorratsdatenspeicherung beschlossen. Einmal in Kraft, wird das Gesetz
deutsche Internetprovider verpflichten, sechs Monate lang zu speichern,
wer wann, von wo und mit welchen Adressen im Netz Daten ausgetauscht
hat.
Der Bundesrat drängt darauf, dass in das Gesetz noch aufgenommen
wird, dass auch Rechteinhaber die Verbindungsprotokolle nutzen dürfen,
um Raubkopierer zu verfolgen.
Gehts noch? Wieder mal ein Gesetzentwurf, der nur auf Aussagen von gewissen Lobbys beruht, die blind geglaubt werden, Expertenmeinungen zählen mal wieder nicht. Lässt sich der Staat jetzt von der Musik- und Filmindustrie instrumentalisieren? Wenn der Staat Zugriff auf meine Daten hat, kann ich damit evtl. (mit viel Wohlwollen) noch leben. Aber private Unternehmen sollten definitv keinen Zugang zu diesen bekommen. Die Richtung, in die sich unsere Gesetzgebung derzeit bewegt, macht mir Angst.
Saturday, October 6. 2007
Ein Kunde hatte seine Nummer zu uns portiert, dabei ist aber etwas schief gegangen. Also durften wir hinterhertelefonieren, um das korrekte Schalten der Nummer zu veranlassen.
Ich muss jetzt mal schildern, wie die Kommunikation abgelaufen ist. A bin immer ich. (Namen und Nummern sind ausgedacht und dienen nur illustrativen Zwecken.)
Zuerst Anruf bei dem Provider X. Da wir keine direkte Techniker-Nummer von denen haben, habe ich mich ganz normal in die "Warteschlange" der Hotline eingereiht.
A: Ich habe ein Problem mit einer von Ihnen wegportierten Nummer. Die kommt bei uns noch nicht an.
X: Die Nummer bitte.
A: 0123/456789
X: Die Nummer wird technisch vom Anbieter Y verwaltet.
A: Haben Sie eine Nummer für mich zum Anrufen?
X: Ja, die 098/4321-0
A: Danke, auf Wiederhören.
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Mein Internet beziehe ich ja von ish - oder unitymedia wie sie sich jetzt nennen. Bislang habe ich da lediglich 2Mbit im Downstream, was gerade für Internet-TV-Angebote eigentlich zu wenig ist. Und da deutscher Basketball diese Saison ausschließlich über bbl.tv gezeigt wird, habe ich noch einen Grund mehr, über mehr Bandbreite nachzudenken. Auf der Webseite gibts 6Mbit und 16Mbit, aber jeweils mit einer Zwangsbündelung mit Telefon. Also Anruf an der Hotline. "Herzlich Willkommen bei unitymedia, was kann ich für Sie möglich machen?" Das klingt doch toll. Also trage ich mein Anliegen vor. Aber nix mit "möglich machen". Starr beharrt der Typ darauf, dass ich unbedingt Telefon dazunehmen müsste. Aber das brauche ich doch gar nicht. Ich habe doch sipgate... Also stehe ich jetzt vor der Wahl. Entweder ich nehme das Upgrade und habe dann einen Telefonanschluss mit Flatrate, die ich sowieso nicht abtelefoniere, oder ich bleibe auf meinen 2Mbit sitzen. Oder ich schließe parallel noch den Vertrag bei Alice ab, da bekomme ich 16Mbit für 25€ - was insgesamt natürlich 10€ mehr sind, aber rein aus Prinzip. Zudem hätte ich da den Vorteil, nächstes Jahr im Juli aus meinem ish-Vertrag zu kommen - dann spare ich wieder die 10€... Alle drei Optionen gefallen mir eigentlich nicht. Hätte jetzt unitymedia einfach gesagt, ja wir können Ihnen auch für 25 oder 30€ nur einen 16Mbit Kabelanschluss schalten, hätte ich nicht gezögert. (Die Telekom hat z.B. immer Tarife in der Schublade, die nicht offiziell vermarktet werden aber trotzdem zu bekommen sind.) Zumal der Kabelanschluss in meiner Wohnung günstiger liegt als die Telefondose. Aber so habe ich darauf eigentlich keine Lust. Kennt noch irgendjemand eine andere Lösung? Hat man die Möglichkeit, diese Zwangsbündelung zu bekämpfen? Oder hat jemand Beziehungen zu einem hohen Tier bei unitymedia?
Monday, September 10. 2007
Noch mehr solche Spiele der deutschen Basketball-Nationalmannschaft und ich erblinde. Das war das Schlechteste, was ich von einer Profi-Mannschaft seit langem gesehen habe. Da quäl ich mich schon, indem ich DSF nur via Zattoo schauen kann (scheinbar guckt niemand parallel auch DSF, so dass mir die Peers fehlen), und dann muss ich auch noch so ein ideenloses Gedaddel sehen... Dann doch lieber das nächste Mal bissl länger Training, da tut man sich wenigstens noch was Gutes... 
Monday, July 16. 2007
Zur Klarstellung: Natürlich heißt es, wenn ich z.B. einen Ausflug ins Grüne plane, "ich habe vor, in den Wald zu gehen".
Bei Sportübertragungen heißt es aber in 99% der Fälle nicht "zu gehen" - außer man berichtet wirklich über gleichnamige Leichtathletikdisziplin. Aufgefallen ist mir das heute wieder in der ARD bei der DTM. "Häkkinen führt mit noch 3 Runden zu gehen." Wie jetzt, soll der aussteigen und sein Auto stehen lassen? Dann gewinnt er doch aber nicht. Oder auch beim Basketballfinale: "Bamberg führt mit 10 und noch 3:48 zu gehen im dritten Viertel." Mir wäre es lieber, sie würden rennen, das macht das Spiel ungemein dynamischer.
Schuld an diesem grausamen Ausdruck ist mal wieder eine zu genaue Übersetzung aus dem Englischen. "3 laps to go" oder "3:48 to go" sind übliche Sätze englischer Sportkommentatoren. Aber bitte übersetzt das doch nicht so ins Deutsche! Das schmerzt in meinen für korrektes Deutsch so empfindlichen Ohren.
Im Falle der Rennübertragung wären Formulierungen wie "bei noch drei verbleibenden Runden" viel angebrachter. Oder bei der verbleibenden Spielzeit eben "mit noch 3:48 auf der Uhr" oder "noch 3:48 zu spielen". Aber nicht "zu gehen".
Das musste mal raus. Danke fürs Lesen. Hat der Herr Sick das Thema eigentlich schon aufgegriffen?
Sunday, July 1. 2007
Peter Wilhelm ist Autor von satirischen Kurzgeschichten. Des Weiteren ist er Journalist, schreibt für Zeitungen und Zeitschriften Artikel. Da er aber auch seit Urzeiten im Internet "dabei ist", betreibt er auch ein Blog, das Dreibeinblog. Auch dort gibt es Satire zu lesen.Und da man als Autor gern hier und da mit seinen Ergüssen noch ein paar Cent dazuverdient, hat Peter ein wenig SEO betrieben, und dies auch mit überdurchschnittlichem Erfolg. Doch Erfolg zieht auch Neider an, und diese haben Peter einen völlig unverschuldeten Absturz beschert.
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Monday, June 25. 2007
Eher durch Zufall bin ich drauf gestoßen, aber zum Glück zeitnah. Nein, in meiner Wohnung ist noch alles da. Aber meinen Bürorechner durfte ich heute erstmal neu installieren. Darauf hatte ich letzte Nacht Besuch. Die Ursache lag wie immer vor dem Rechner, ich hatte bei der letzten Installation ein einfaches Passwort für root gewählt, welches dann vom Admin geändert werden sollte. Nur sollte man dem das dann auch sagen.  Nun ja, der Eindringling hat sich dann gemütlich ein paar Dateien gezogen, dann einen IRC-Bouncer angeworfen und UDP-Attacken gegen andere Rechner im Netz gestartet. Hmpf. Und mit unserer netten Anbindung im Büro hatte er wahrscheinlich viel Spaß dabei. Nebenbei hat er auch noch ein paar systemwichtige Programme (gzip, chown, zcat usw.) ausgetauscht, so dass der Rechner gar nicht mehr booten wollte. Sonderlich clever war er aber wohl nicht. Seine Spuren hat er nicht verwischt, in der .bash_history konnte man seine Eingaben nachvollziehen, und die ersetzten Dateien waren alles i386-Versionen (auf meinem amd64-System)... Ich werde daraus lernen, auch temporäre Passwörter werden zukünftig anständig stark sein, so dass eine Wörterbuchattacke nicht zum Erfolg führt. Und SSH auf die Rechner in unserem Büronetz ist wieder gesperrt. 
Sunday, June 24. 2007
Mal ehrlich: Muss man denn wirklich erst nach Süd-Düsseldorf Köln fahren, um eine Live-Übertragung des Basketball-Bundesliga-Finales schauen zu können? Gestern war ich dafür auf jeden Fall im Joe Champs in Köln. Gibt es denn in Düsseldorf wirklich so wenig Interesse am schönsten Mannschaftssport der Welt? Oder an US-Sports generell? Wie gern würde ich hin und wieder mal das Sonntagsspiel der NBA schauen gehen. Mit Rhein Fire ist hier auch ein Football-Team der NFL Europe ansässig. In die LTU-Arena pilgern teilweise bis zu 30.000 Anhänger, um die Heimspiele zu verfolgen. Da gibt es doch bestimmt auch Bedarf, andere Footballspiele anzuschauen. Auch die Düsseldorfer EG mischt jedes Jahr wieder oben in der Eishockey-Bundsliga mit. In Düsseldorf ist anscheinend niemand dem Fußball gewachsen. Die Fortuna kickt zwar schon seit Jahren an der Grenze zur Bedeutungslosigkeit, aber bei "Topspielen" finden sich trotzdem noch über 20.000 Verwirrte Zuschauer im Stadion ein. Gibt es wirklich keinen Bedarf? Oder nur kein Angebot? Bei einem solch ausgehfreudigem Publikum wie in Düsseldorf müsste eine solche Kneipe - wahrscheinlich dann einfach als American Restaurant - doch laufen. Solche gibt es ja eigentlich auch schon. Das Louisiana mitten in der Altstadt ist an sich die Kneipe, wo ich American Sports vermuten würde. Aber bei einem Anruf letzten Sonntag Mittag konnte mir niemand beantworten, ob denn Basketball gezeigt wird oder nicht. Traurig, traurig.
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