Saturday, June 30. 2007
Da ich auf Arbeit (und auch zuhause) gern mal vergesse, regelmäßg zu trinken, habe ich an meinem Monitor ein kleines Post-It, welches mit einfach nur sagt: Trinken!
Dafür ernte ich gern hin und wieder leichten Spott der Kollegen. Erstaunt war ich gestern bei meinem Termin auf dem Einwohnermeldeamt. Da hing doch bei meiner Bearbeiterin ein A4-Zettel an der Trennwand: Hey Du, ja genau Du!Vergiss das Trinken nicht!
Gut zu wissen, dass ich nicht der einzige bin, der dafür hin und wieder eine Erinnerung braucht. 
Hmm, eigentlich habe ich ja nur ein wenig an meinen iptables-Regeln gespielt und dann fail2ban (ein großartiges Skript, BTW) neu gestartet. Aber irgendwie war dann nichts mehr zu retten. Mein SSH war sofort tot, und selbst von der Konsole aus (Xen ist super!) konnte ich mich nicht mehr einloggen. Erst hat er mich angeschrien, dann keine Eingaben mehr akzeptiert. Ich habe keine Ahnung, was da los war. Aber Netcraft hat nichts von dem Reboot mitbekommen. Wobei ich mich eh frage, aus welchen Daten die die Uptime errechnen. Ich war vor dem Reboot ein wenig über der aktuellen Angabe. Falls irgendwas noch nicht wieder läuft, bitte Bescheid sagen. Danke. Achja: Sollte mir diese Ausgabe direkt nach dem Reboot zu denken geben? 
mail ~ # free -m
total used free shared buffers cached
Mem: 305 291 13 0 8 166
-/+ buffers/cache: 116 188
Swap: 1023 2 1021
Monday, June 25. 2007
Eher durch Zufall bin ich drauf gestoßen, aber zum Glück zeitnah. Nein, in meiner Wohnung ist noch alles da. Aber meinen Bürorechner durfte ich heute erstmal neu installieren. Darauf hatte ich letzte Nacht Besuch. Die Ursache lag wie immer vor dem Rechner, ich hatte bei der letzten Installation ein einfaches Passwort für root gewählt, welches dann vom Admin geändert werden sollte. Nur sollte man dem das dann auch sagen.  Nun ja, der Eindringling hat sich dann gemütlich ein paar Dateien gezogen, dann einen IRC-Bouncer angeworfen und UDP-Attacken gegen andere Rechner im Netz gestartet. Hmpf. Und mit unserer netten Anbindung im Büro hatte er wahrscheinlich viel Spaß dabei. Nebenbei hat er auch noch ein paar systemwichtige Programme (gzip, chown, zcat usw.) ausgetauscht, so dass der Rechner gar nicht mehr booten wollte. Sonderlich clever war er aber wohl nicht. Seine Spuren hat er nicht verwischt, in der .bash_history konnte man seine Eingaben nachvollziehen, und die ersetzten Dateien waren alles i386-Versionen (auf meinem amd64-System)... Ich werde daraus lernen, auch temporäre Passwörter werden zukünftig anständig stark sein, so dass eine Wörterbuchattacke nicht zum Erfolg führt. Und SSH auf die Rechner in unserem Büronetz ist wieder gesperrt. 
Sunday, June 24. 2007
 Gerade eben störte mich Techno-..... na ich nenn es jetzt mal beschönigend "Musik" bei meiner Nachmittags-Ruhe. Und nun gerade wieder. Da bin ich mal gucken gegangen. Erst dacht ich ja, jemand hat seine Boxen auf den Balkon gestellt und das gesunde Maß nicht gefunden. Aber dann hörte ich schon, dass sich die Klänge "bewegten". Ich habe den Krachmacher aber nur noch recht spät "erwischt". Die kamen scheinbar von Köln und waren jetzt wieder auf dem Weg zurück. Ein Anwohner erzählte mir dann, dass das ein "Partyboot" ist und solche Veranstaltungen im Sommer häufiger stattfinden. Danke, ich kann verzichten! Achja, es war mir nicht möglich zu unterscheiden, ob dies gerade immer noch der gleiche Titel wie auf dem Hinweg war oder doch schon ein anderer. Heftiges Bass-Gehacke mit drei verschieden hoch klingenden Kuhglocken im Takt. Aber das zeichnet wohl diese Art von "Musik" (schon wieder!) aus, dass ein Lied klingtwie das andere heißt.
Mal ehrlich: Muss man denn wirklich erst nach Süd-Düsseldorf Köln fahren, um eine Live-Übertragung des Basketball-Bundesliga-Finales schauen zu können? Gestern war ich dafür auf jeden Fall im Joe Champs in Köln. Gibt es denn in Düsseldorf wirklich so wenig Interesse am schönsten Mannschaftssport der Welt? Oder an US-Sports generell? Wie gern würde ich hin und wieder mal das Sonntagsspiel der NBA schauen gehen. Mit Rhein Fire ist hier auch ein Football-Team der NFL Europe ansässig. In die LTU-Arena pilgern teilweise bis zu 30.000 Anhänger, um die Heimspiele zu verfolgen. Da gibt es doch bestimmt auch Bedarf, andere Footballspiele anzuschauen. Auch die Düsseldorfer EG mischt jedes Jahr wieder oben in der Eishockey-Bundsliga mit. In Düsseldorf ist anscheinend niemand dem Fußball gewachsen. Die Fortuna kickt zwar schon seit Jahren an der Grenze zur Bedeutungslosigkeit, aber bei "Topspielen" finden sich trotzdem noch über 20.000 Verwirrte Zuschauer im Stadion ein. Gibt es wirklich keinen Bedarf? Oder nur kein Angebot? Bei einem solch ausgehfreudigem Publikum wie in Düsseldorf müsste eine solche Kneipe - wahrscheinlich dann einfach als American Restaurant - doch laufen. Solche gibt es ja eigentlich auch schon. Das Louisiana mitten in der Altstadt ist an sich die Kneipe, wo ich American Sports vermuten würde. Aber bei einem Anruf letzten Sonntag Mittag konnte mir niemand beantworten, ob denn Basketball gezeigt wird oder nicht. Traurig, traurig.
Thursday, June 21. 2007
Heute stand das zweite Finalspiel der Basketball-Bundesliga an, Artland Dragons vs. Brose Baskets Bamberg, und ich habe wieder keine Begleitung für eine Sportbar gefunden (ganz abgesehen davon, dass es wahrscheinlich wieder schwer geworden wäre, eine Premiere-Bar zu finden, die uns das Spiel auf den Schirm bringt). Ich wollte das aber sehen. Also was tun? Mein Bruder erzählte mir von Internet-TV auf Premiere. Also probieren wir das mal aus.
Los gehts. Systemvoraussetzungen: DRM und Windows Media Player. Uff! Was ist jetzt stärker? Die Abneigung gegen Windows oder das Bedürfnis, das Spiel zu sehen? Das Spiel gewinnt.
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Wednesday, June 20. 2007
Kann mir mal eben jemand das erklären?
mail ~ # iptables -I INPUT -p tcp -j ACCEPT
mail ~ # iptables -I INPUT -p tcp --dport 22 -j ACCEPT
iptables: No chain/target/match by that name
Ich weiß gerade nicht, was an meiner zweiten Regel falsch ist. Bzw. wieso der spukt, wenn ich die Option --dport benutze.
Tuesday, June 19. 2007
Das ist genau das Auto, was ich auch am Straßenrand parken würde... Aber eigentlich festgehalten, weil es einfach nur ein Traumauto ist.
Friday, June 15. 2007
Was für ein Spiel. Das muss erstmal noch ein wenig nachwirken. RheinEnergie Köln stand im Halbfinale um die Meisterschaft der Basketball-Bundesliga. Gegner war der Achtplatzierte, die Artland Dragons aus Quakenbrück. Diese hatten ja schon im Viertelfinale den Topfavoriten Alba Berlin glatt 3:0 geschlagen. Nun stand es nach vier Spielen 2:2, das fünfte Aufeinandertreffen musste die Entscheidung bringen.
Aber beginnen wir von vorn.
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